Visum

Hallo Ihr :))

Heute fing die Woche sehr angenehm an, da ich erst um 9 Uhr aufstehen musste, da ich mein Visumstermin im US Konsulat in Frankfurt erst um 11 Uhr hatte. Mein Papa und ich sind aber schon ziemlich früh losgefahren, da unser Motto „Lieber früher als zu spät“ war.

Bevor ich Euch erzähle, wie es dort war, fange ich mit dem Antragen des Visums am PC zuhause an. Ich hatte von meiner Orga eine gute Anleitung bekommen, mit all den wichtigen Punkten und Antworten und was gemeint ist, sodass das Ausfüllen nicht sonderlich schwer war. Probleme kamen erst dann, als der Computer die Disc von dem Fotolanden nicht lesen konnte, auf der meine Visumsbilder drauf waren. Daher habe ich einfach mein Bewerbungsbild für das ATJ genommen und zurecht geschnitten, bis die richtigen Maße passten und schwups, es wurde sogar angenommen! 😀

Danach hat mein Vater die Kosten überwiesen (152€), aber wir konnten den Termin noch nicht vereinbaren, da es Sonntag war und auch auf dem Hilfszettel stand, dass es einpaar Tage dauern könne. Am Mittwoch oder Donnerstag der nächsten Woche, haben wir dann den Termin vereinbaren können und alles hat geklappt.

Die Vorbereitungen für heute waren, dass ich alle wichtigen Blätter und Unterlagen (sind schon viele), in eine Klarsichthülle gepackt habe und bis zum Termin nichts damit gemacht habe, damit alles zusammenbleibt. Kleiner Tipp: ich hatte jetzt eine DON`T FORGET-Liste schon von meiner Orga bekommen, aber macht die Euch auch wenn Ihr so eine nicht habt. Denn wenn Ihr etwas vergessen habt, dürft Ihr gar nicht in das Gebäude und müsst einen neuen Termin vereinbaren, was echt anstrengend ist! Also denkt an alles!

Als wir an der Botschaft angekommen waren, war es halb elf, also eigentlich war mein Termin erst in einer halben Stunde, aber ich habe mich trotzdem schon angestellt. Das war voll in Ordnung und ich bekam beim „Empfang“ einen Zettel, der im Pass steckte und musste weiter zur Security. Dort wurde man gefragt, ob man ein Handy oder anderes (steht alles auf einem Zettel, den Ihr bekommt) dabei hat und wenn ja, kam man nicht (!!!) in das Gebäude. Also Leute es gibt kein Schließfach für Euer Handy etc. Das müsst Ihr Freunden oder Verwandten geben, die nicht in die Botschaft wollen.

Danach kam man weiter zur Security und musste seine Uhr und Gürtel in eine Plastiktüte legen und alles andere wie am Flughafen, in so eine Box legen, die durchleuchtet wird. Man selbst muss ebenfalls wie am Flughafen, durch einen Körperscanner gehen. Da bei mir nichts gepiept hat, konnte ich gleich weiter in das Hauptgebäude, wo ich wieder alles anziehen durfte und dann meine Unterlagen ordnen musste. Dazu hatte man einen Zettel bekommen. Nach dem Ordnen habe ich mich in eine Reihe angestellt und gewartet, bis der nächste Schalter frei geworden ist.

Zum Glück bin ich zu einer echt freundlichen Dame gekommen, die mir alles erklärt hat und richtig nett war, obwohl ich beim Scannen meiner Finger, die Finger ständig so hatte, dass man zuerst nicht den Zeigfinger bzw. den Kleinenfinger gesehen hat. Hat aber alles dann doch geklappt und ich sollte weiter zu einem nächsten Schalter. Bei diesem hat die Frau nicht Deutsch, sondern Englisch gesprochen und hat mich noch einpaar Fragen gefragt und dabei auf einem Zettel irgendwas angekreuzt. Danach hat sie mich noch mit meinem Passbild verglichen und ich musste meine Hände wieder scannen lassen. Ich sag nur lecker dieses Touchfeld ;))

Und als das fertig war, musste ich ihr noch ein anderes Foto geben, das gepasst hat und nach dem Satz „Your visa is approved“ war ich auch endlich nach einer halben Stunde, sprich um 11 Uhr, fertig und total glücklich! Mein Visum werde ich dann in zwei Wochen per Post erhalten und dann fehlt mir noch eine Impfung und ein Attest für die High School, dass ich körperlich gesund bin und Sport betreiben darf.

Übrigens habe ich noch ein kleines Büchlein bekommen, in dem nochmal alles erklärt wird – von meinen Rechten in den USA bis zu Infos des Visums. Im Konsulat meinten sie zu mir, dass ich mir das einfach durchlesen soll. Ich glaube, ich nehme es auch mit in die USA, da dort schon wichtige Dinge drin stehen (z.B. auch die Nummer der Polizei).

Nochmal am Ende, Ihr braucht keine Angst zu haben oder sowas! Einfach gut zuhören und vorab alle Unterlagen durchlesen und ganz wichtig, dabei haben! Das einzige was echt komisch ist, sind die Türen. Ich habe natürlich erstmal versucht die Tür aufzumachen. Klappte nicht, also rüttelt man zuerst daran, bis man sich entweder die Anleitung zum Türöffnen durchlies oder sich suchend nach anderen umdreht, die dir natürlich auch nicht helfen können…aber Leute, auch ich habe es geschafft ;)) ;P

Und übrigens waren manche von den Angestellten auch etwas mürrisch. Da habe ich einfach mein unwiderstehliches Lächeln aufgesetzt und sie gegrüßt und all das, da haben sie sich echt gefreut und waren dann schließlich doch ziemlich nett! ;))

Am Schluss ging es auch erstmal zu McDonalds, um den Vormittag auch amerikanisch abzurunden! :)) Aber ich habe nur Pommes gegessen, da ich mir geschworen habe, keinen Burger mehr vor den USA zu essen, weil mir sonst einfach am Ende nur von dem Geruch schlecht wird…

Wenn Ihr noch Fragen habt, her damit, wenn nicht, wünsche ich Euch eine schöne Woche!

xoxo, Nina ❤

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Varianten des Auslandsjahres #tipsbefore

Hallo meine Lieben 🙂

Heute kommt diesmal nichts von meiner Hostfamily 😉   deshalb möchte ich heute meine #tipsbefore Reihe weitermachen, damit ich mit meinen vielen Punkten auch vorankomme. Heute befasse ich mich mit den verschiedenen Arten, wie mein sein Auslandsjahr verbringen kann. Soweit ich weiß, sind es 7 Varianten und über die möchte ich Euch heute erzählen, damit Ihr für Euch die richtige Entscheidung trefft:

Work and Travel:

Eigentlich erklärt es sich schon am Titel. Man reist durch das jeweilige Land und arbeitet. Es werden meist kleinere Jobs in der Gastronomie, im Hotel oder beim Tourismus angeboten oder man macht verschiedene Praktika. Das hängt aber von seinem Wunschland ab. Work and Travel ist für junge Leute ab 18 gut, die ein neues Land und dessen Kultur kennenlernen wollen, aber nicht nur an einem Platz bleiben wollen. Ob man mit einer Organisation oder privat gehen soll, habe ich mir viele Meinungen von ,,Work and Travellern“ durchgelesen. Viele meinten, dass es besser wäre, privat ins Ausland zu gehen, weil eine Organisation viel zu viel Geld verlangt. Als Kosten sind natürlich die vielen Reisekosten und die immer anfallenden Kosten, wie die Versorgung, da. Um überhaupt ein Jahr im jeweiligen Gastlan zu verbringen, benötigt Ihr ein Visum. Da habe ich das Working-Holiday-Visum gefunden, dass sehr gut sein soll. Work and Travel kann man in jedem Land machen, ob es Singapur, die USA oder Australien ist.

High School Year:

Das ist das, was ich gerade mache. Also man geht meist mit 15 Jahren ins Auslandund lebt bei einer Gastfamilie und besucht dort die Schule. Man kann für 5 oder 10 Monate ins Ausland gehen und geht meist mit einer Organisation, bei ist es Xplore und ich kann sie nur empfehlen, ins Ausland. Erfahrungen könnt Ihr auf meinem Blog lesen.

Au Pair:

Au Pair kann man als Kindermädchen oder Hilfsmensch bezeichnen. Wenn man zwischen 18 und 30 Jahren ist, geht man ins Ausland und und lebt bei einer Gastfamilie. Man bleibt dort meist ein Jahr und unterstützt währenddessen die Familie bei der Kinderbetreuung und bei der Hausarbeit. Man ist sozusagen eine große Schwester oder ein großer Bruder für die Gastgeschwister und lebt als Mitglied der Familie im Ausland. Außerdem bekommt man vo seinen Gasteltern Taschengeld. Man kann in jedes Lan gehen, aber das bevorzugte Land, ist Australien.

Sprachreise:

Eine Sprachreise wird von verschiedenen Organisationen angeboten und man fliegt mit einer, meist interntionalen, Gruppe ins Ausland und lernt es in meist zwischen 2 oder mehr Wochen kennen. Man lernt die Sprache und Kultur kennen, hat aber eine feste Gruppe, mit der man es unternimmt. Die meisten Sprachreisen finden in den Ferien statt. Manche Organiationen bieten eine Sprachreise auch schon ab 12 Jahren (jünger bin ich mir nicht sicher) an.

Studium:

Man kann natürlich auch im Ausland studieren! Man kann sein ganzes Studium im Ausland verbringen, aber auch nur 1-2 Semester. Das wird von verschiedenen Universitäten angeboten, aber auch nicht von allen. Fragt ambesten bei Eurer Wunschuni nach. Wenn man aber sein ganzes Studium im Ausland verbringen möchte, steht Euch die Welt offen! Ihr könnt in Eurer jeweiliges Wunschland gehen. Es werden auch Stipendien angeboten. Es gibt natürlich auch viele Studiengänge etc. und deshalb empfehle ich Euch auf die Seite von DAAD, der Deutsche Akademische Auslands Dienst, zu gehen, weil da wirklich alles gut geschrieben ist und Ihr Euch dort schlau machen könnt. (https://www.daad.de/ausland/studieren/de/)

FSJ:

FSJ ist die Abkürzung für Freiwilliges Soziales Jahr. Das kann man in Deutschland oder Eurem Vaterland machen, sowie auch im Ausland. Der Sinn des FSJ ist, dass man in der Zeit nach seinem Schulabschluss anderen Menschen freiwillig hilft. Viele machen das, weil sie noch nicht wissen, was sie studieren oder später machen möchten, anderen gerne helfen wollen oder auf einen freien Studienplatz warten. Auch Organisationen bieten ein freiwilliges soziales Jahr an. Dabei hilft man in Kindergärten, Schulen, Altenheimen oder in Einrichtungen für Behinderte etc. Die Kosten sollen ziemlich hoch, aber mit der rchtigen Unterstützung zu schaffen sein. Dazu werde ich aber noch einen eigenen Post machen.

Internat:

Das ist ganz ähnlich wie ein High School Year. Außer, dass man nicht zu einer Gastfamilie kommt, sondern auf ein Internat geht und dort zur Schule geht. Meist geht man in der Klasse 9-12/13 aufs Internat. Ein Internatbesuch wird von Organisationen angeboten, aber man kann natürlich auch privat ins Ausland gehen.

Soo meine Lieben 🙂 ich hoffe, dass ich Euch weiterhelfen konnte und Du bestimmt eine gute Entscheidung treffen wirst! Falls Du noch Fragen hast, kannst Du mir gerne schreiben. Unter Kontakt oder in den Kommentaren. Mich interessiert natürlich, was Ihr machen wollt und habe eine kleine Umfrage angehängt. Mich würde freuen, wenn Ihr daran teilnehmt.

Hab Euch ganz dolle lieb und passt gut auf Euch auf, xoxo Nina ❤

Was ich bis jetzt kennengelernt habe :)

Hey ihr Lieben 🙂

wie Ihr vielleicht wisst, war ich im Jahr 2013 für 1 1/2 Monate drüben. 1 Monat USA und einen halben Monat Kanada. Diesen einen Monat war ich mit meiner Schwester allein bei Freunden und haben dort gewohnt. Sie sind Amerikaner, die auch nicht Deutsch sprechen konnten. In diesem Monat habe ich neue Dinge kennenlernen dürfen und Erfahrungen sammeln können. Heute werde ich Euch von ein paar berichten 🙂

Also, ich mache das in Stichwörtern, werde aber immer noch etwas dazuschreiben:

– es gibt keine kleinen Einkaufsläden, sondern einen riesen großen Grocery Store. In diesem findet man normale Lebensmittel, aber auch  z.B. Gartengeräte. Wenn Du an der Kasse bist, dann bezahlt man und nebenbei stehen in meinem Fall, Studenten da rum und packen die Sachen, die Du gekauft hast, schon in Tüten ein, sodass Du einfach nur die Tüten nehmen und gehen kannst 🙂

– der Grocery Store liegt außerhalb der Stadt/Dorf und Du kannst eigentlich nur per Auto oder Bus dorthin kommen

– alle Amerikaner merken sofort, dass man Ausländer ist, aber sind dann super freundlich und sagen Dir sofort, dass Du echt gut Englisch sprechen kannst, auch wenn Du das Gefühl hast, dass Du grad total abkackst 🙂

– es gibt eigentlich nur riesige Shoppingmalls und keine Einkaufsstraßen

– Jungs baggern einen total schnell an (war das nur in der Gegend wo ich war oder ist das normal?)

– wenn Du im Schwimmbad bist, steht jeden Meter ein Lifeguard. Die sehen auch echt gut aus 😉

– es gibt eine super tolle Süßigkeit. Den Namen habe ich leider vergessen, aber das sind winzige Eiskügelchen, die sooo unglaublich lecker schmecken *-*

– wenn Ihr in ein Restaurant geht, müsst Ihr Euch erst anmelden und auf einen freien Tisch warten und schließlich dahin gebracht werden

– als Beilage nimmt man nicht Salat, sondern Chips! Und die sind oberste Sahne! ;D

– es gibt nur Toastbrot und kein Schwarz- oder Graubrot! :0

– deutsche Süßigkeiten sind total überteuert!

Soo, das waren 10 meiner lustigen Erfahrungen und Kenntnisse. Hat es Euch gefallen? Soll ich noch eins machen?

HEGDL, xoxo Nina ❤ (habt Ihr den Buchstaben gefunden?)

Das ist soo lecker! <3
Das ist soo lecker! ❤

Tuberkulose Test

Hey:D
Heute war ich beim Gesundheitsamt und habe den Tuberkulose Test machen lassen. Das Ergebnis werde ich am Dienstag bekommen!
Ich war ziemlich aufgeregt davor und als ich mich auf diese Liege legen sollte und still halten sollte, habe ich übelst gezittert :/
Aber schließlich doch geschafft 😉
Im Nachhinein muss ich sagen, dass der kleine Pieks nicht dolle weh tat, erst die Flüssigkeit. Aber das hat auch nur um die 5 Sekunden gedauert. Also macht Euch keinen Kopf!
Bis demnächst, Eure Nina ❤

Reisepass

Hallo meine Lieben!

Lange habt Ihr nichts mehr von mir gehört! Das lag daran, dass ich im Urlaub war 🙂

Jetzt bin ich aber auch wieder da und dann will ich mal starten! Ich hatte vor einpaar Wochen meinen Reisepass beantragt und dann hab ich gestern endlich ein Schreiben bekommen, dass ich ihn abholen kann. Heute bin ich dann sofort hin und tadaa: hier ist er! Jetzt kann ich auch schon weiterschauen und meine Bewerbung ist damit fast fertig gestellt! 😀 (es fehlt nur noch der Tuberkulose Test)

Mein neuer Reisepass ist bis 2020 gültig und nicht mehr bis 2015. Wie schnell die Zeit doch vergeht! Außerdem sind die ganzen Seiten, wo man ein Visum oder Stempel bekommt alle leer! Das war beim alten Reisepass auch so, bis vor kurzer Zeit, wo ich lange in Amerika und Kanada war! Jetzt warten diese Felder auf das Visum 🙂

Und denkt daran: Wer noch keinen neuen Reisepass hat und auch noch nicht beantragt hat, sollte bald damit anfangen! Ich hatte auch nicht gedacht, dass es fast über einen Monat dauert!

Bis demnächst, xoxo Nina ❤

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Ein herzliches Willkommen!

Hallo meine Lieben!

Heute will ich Euch erzählen, um was es in meinem Blog geht und was ich so vorhabe. Alsoo: Ich bin Nina und gehe nächstes Jahr für 10 Monate in die USA. Da man nicht immer dazu kommt mit seinen Freunden oder der Familie zu schreiben, dachte ich, dass dieser Blog ein Auslandstagebuch wird. Hier werde ich Euch über meine Erlebnisse und Erfahrungen im Ausland erzählen. Ihr wundert Euch bestimmt, warum ich jetzt schon mit dem Auslandtagebuch anfange, aber für Leute, die nach mir ins Ausland gehen, ist das eine gute Hilfe auch schon einmal etwas über die Vorbereitungen zu erfahren.

Im nächsten Eintrag erzähle ich Euch etwas über meine Organisation und was sich bis jetzt schon ereignet hat. Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr das nächste Mal dabei seid, über Kommentare oder Fragen freue ich mich natürlich auch!

See you! Nina:)OLYMPUS DIGITAL CAMERA